Content marketing

Content Marketing heißt Werbung zu machen, ohne Werbung zu machen.
Bei Content Marketing stellen Unternehmen nicht ihr Produkt in den Mittelpunkt, sondern beschäftigen sich mit den Interessen und Problemen ihrer Kund:innen. Meistens wird es auf Social Media eingesetzt: eine Firma die Hautcremes produziert stellt nicht jeden Tag eine klassische Werbung online wie “Das ist unser Produkt und das kostet es”, sondern beschäftigt sich mit Fragen wie: “Wie oft habt ihr trockene Haut?”, “Welche Hauttypen gibt es?”, “Wie verändert sich Haut in der Pubertät?”.
Ziel ist es, dass potenzielle Käufer:innen trotzdem Kontakt mit der Firma haben – auch wenn sie gerade nichts kaufen wollen oder können – sie merken sich, dass das Unternehmen weiß, wovon es spricht (ein Expert:innen-Status wird aufgebaut). Auf diese Weise werden auch Beziehungen gepflegt – man kann Fragen stellen und beantworten, und findet Leute, die das selbe Interesse haben.

Empfohlene Videos
Um auf Social Media sichtbar zu sein und organische Views zu erzeugen muss man vor allem regelmäßig posten und mit den Zuseher:innen interagieren. Dafür muss mindestens einmal pro Woche gepostet werden.  

  • Videolänge: 1-3 Minuten
  • Videos pro Monat: 4 – 12
  • Wenn es schon eine Community gibt, wie z.B. Facebookgruppen, Foren, Vereine, Netzwerke, kann das Publikum auch mit längeren Abständen/Unregelmäßigkeit umgehen – generell gilt, je spezifischer die Zielgruppe/Kund:innensegment, desdo dankbarer ist sie für Content – da darf das Video auch länger sein!
  • Da kann 1x pro Monat oder Saisonal unterschiedlich gepostet werden.
  • Videolänge: 3-12 Minuten
  • Videos pro Jahr: 4 – 12

E-Learning

Erklaeren.at Produktionen eignen sich besonders gut für E-Learning weil dir Schauspieler:innen, so wie gute Lehrer:innen, in die Augen schauen bei der Inhaltsvermittlung und Körpersprache nutzen um Inhalte zu vermitteln.
In der Best Practice für videogestütztes E-Learning besteht eine Lektion aus ca. 15 Minuten Video und 45 Minuten eigenständigen Arbeiten:

  • 5-10 Minuten Erklärung des Inhalts
  • 1-2 Minuten Arbeitsauftrag
  • Zeit für Erfüllung des Arbeitsauftrags (kein Video): 45 Minuten
  • 2-5 Minuten: Erklärung des Resultats

Empfohlene Videos
Im Best Practice Fall kann man schätzen: Anzahl der Lektionen * 15 = Minutenanzahl.
Da das Texten von solchen E-Learning Videos meistens Zeit in Anspruch nimmt, kann man die Minuten pro Monat und die Vertragslaufzeit anhand der verfügbaren Kapazitäten bei den Kund:innen eruieren. (Eigenes Trainings-Personal? Erfahrung mit E-Learning? Anzahl der Trainings? Bestehendes Material?)
Meistens aber wirst du der Best Practice nicht folgen können, weil es dafür eine didaktische Auseinandersetzung mit dem Trainingsinhalt verlangt und dafür im Unternehmen Kompetenzen fehlen. Oft wird es um die Übersetzung von schriftlichen Schulungsunterlagen oder mäßig guten/wenig erfolgreichen E-Learnings in Videoform gehen:
Wenn du bereits Schulungsunterlagen hast, können diese Testweise in den Videobaukasten geladen werden, um eine ungefähre Länge zu eruieren.

Produkt- oder servicevorstellungen

Erklären.at Videos eignen sich besonders gut für Produkte, die einen gewissen Komplexitätsgrad haben und der Anwendungsfall Kund:innen oft erklärt werden muss.
Mit Erklärvideos in einem Webshop mit mehreren Produkten kann erklärt werden:

  • Wann kommt das Produkt zum Einsatz?
  • Was muss ich vor/während/nach der Anwendung beachten?
  • Wie kann ich das Produkt mit anderen Produkten kombinieren?

Empfohlene Videos
1-3 Videos pro Produkt, 1-2 Minuten Länge
Laufzeit, Abwicklungsdauer: je nach verfügbaren Kapazitäten und vorhandenen Texten. Eignet sich gut für Kombination mit anderen Video-Kampagnen-Typen.

Prozesserklärungen

Erklären.at Videos eignen sich gut um Interne, sowie Prozesse für Kund:innen zu erklären.
Beispiele für Kundenseitige Prozesse:

  • Wie buche ich Service XY von unserer Firma? (siehe: Veranstaltungsservice Safer Internet)
  • Wie erstelle ich eine Spendenaktion für unseren Verein? (siehe: Gemeinsam gegen Landminen – in Produktion)
  • Wie funktioniert Formular XY?
  • Wie funktioniert der Bestellprozess bei XY?
  • Von einer Hausverwaltung: Ich habe meinen Mietvertrag gekündigt – was muss ich jetzt alles tun?

Beispiele für interne Prozesse:

  • Wie funktioniert das Onboarding in unserem Unternehmen?
  • Welche Daten muss unser Vertriebspersonal im CRM erfassen?
  • Wie komme ich in unserem Flexi-Desk-Büro zu einem Sitzplatz?
  • Wie funktionieren Urlaubsbuchungen?
  • Wie läuft der Prozess an dem ich arbeite aus Kund:innenperspektive? (z.b. für Supportmitarbeiter:innen, Wohnungskündigung, etc.)

Empfohlene Videos
Da in diesen Fällen tendenziell das Interesse schon geweckt ist, bereits eine Bestellung stattgefunden hat, oder eine Kaufentscheidung bereits gefallen ist, dürfen die Videos etwas länger sein: 3-8 Minuten.
Videoanzahl: Nach Bedarf.

Frequently Asked Questions

Wenn Erklärvideos verwendet werden um FAQs auf einer Webseite abzubilden können die FAQ Antworttexte herangezogen werden um die Länge zu bestimmen. Diese Videos brauchen auch keine großen Intros oder Outros, und können auf einen Sitz aufgenommen werden. Ein Abo lädt dazu ein, im Lauf der Zeit die FAQs zu erweitern mit neuen Fragen, die auftauchen.

Empfohlene Videos
Videolänge: <1 Minute – 2 Minuten.
Videoanzahl: Nach Bedarf.